TIERPHYSIOTHERAPIE

Die Tierphysiotherapie hat sich in der Veterinärmedizin mittlerweile etabliert. Was dem Menschen hilft, hilft auch dem Tier. Eine ausführliche Anamnese und Befunderhebung, die 1-2 Stunden dauert, ist Voraussetzung um einen auf Ihren Hund individuell abgestimmten Therapieplan zu erstellen.

Mein Ziel ist es auch hier die Selbstheilungskräfte anzuregen, Schmerz zu reduzieren und den physiologischen Bewegungsablauf zu erhalten, zu verbessern oder möglichst wieder herzustellen. Besonders nach Operationen ist es wichtig, schnell mit der Therapie anzufangen, um Spätfolgen zu vermeiden. Des Weiteren profitieren auch Hunde aus dem Sportbereich, adipöse und geriatrische Hunde von der Physiotherapie. Mein persönliches Ziel ist es jedoch, ein Konzept zur Erhaltung der physiologischen Vorgänge als Prophylaxe zu etablieren.      Durch die vielfältige Anzahl von Griffen und Praktiken aus der Physiotherapie, Osteopathie, Chiropraktik und Naturheilkunde ist es mir möglich, eine ganzheitliche, individuelle und auf Ihren Hund abgestimmte Therapie zu erstellen und jederzeit anzupassen.

Physiotherapie für Ihren Vierbeiner

Physiotherapie
Auch zur Vorsorge

Warum ist die Physioherapie so wichtig und was kann sie für Ihren Hund tun?                    Sie dient z.B. dazu, Schmerzen zu reduzieren oder zu beheben. Muskulatur und Knochen werden aufgebaut und die Beweglichkeit der Gelenke bleibt erhalten. Nach Operationen sollte verklebtes Narbengewebe fachmännisch

gelöst werden, um späteren Bewegungs-einschränkungen entgegen zu wirken. Die Gleitfähigkeit der Sehnen wird erhalten und der Lymphfluss wird angeregt. Bei Lahmheiten oder neurologischen Ausfällen wird darauf hingearbeitet, dass der Hund wieder alle vier Beine möglichst physiologisch benuzt.

Mein wichtigstes „Arbeitsgerät“ sind  meine Hände, um Verspannungen, Temperatur-unterschiede, muskuläre Dysbalancen oder Läsionen in Gelenken zu erspüren. Je nach Bedarf nehme ich noch diverse Elektrotherapeutische Geräte hinzu.

Wer profitiert noch von Physiotherapie? Z.B. Geriartrie- oder Sporthunde und übergewichtige Patienten. Ein großes Anliegen ist es mir jedoch die Physiotherapie als Vorsorge (Prophylaxe) zu etablieren.

Osteopathie
Eine sanfte Methode

In der Osteopathie bediene ich mich einzig und allein meiner Hände, um Funktionsstörungen zu erkennen und zu behandeln. Alle Strukturen des Körpers sind unterschiedlich miteinander verbunden und bilden eine Einheit. Sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hier die Faszien. Sie umgeben alle Organe und Muskeln und hängen zusammen. Organschmerzen können Auswirkungen auf die Wirbelkörper haben, Läsionen in der Wirbelsäule wiederum können Organschmerzen auslösen, da Nerven eingeklemmt und der Fluss von Blutgefäßen, Lymphe und Liquor gestört werden. Diese Therapie ist eine sehr sanfte Form und manchmal für den Laien kaum erkennbar.

Es gibt drei Formen der Osteopathie:

  • die Craniosakrale (Gehirn, Rückenmark, Hirnhäute und Liquor)

  • die Parietale (Muskel-Skelett-System)

  • die Viscerale (Organe)

Chiropraktik
Chiropraktische Griffe wende ich nur an, wenn vorab ein Röntgenbild aus mindestens zwei Ebenen gefertigt und kein Befund erhoben wurde und alle vorherigen Maßnahmen ohne Erfolg blieben



In der Chiropraktik konzentriert man sich eher auf die Wirbelsäule mit ihren einzelnen Wirbelkörper. Zwischen jedem Wirbelkörper treten Nervenbahnen aus, die Botschaften und Reize an den Körper weiterleiten. Diese Nervenleitungen sind wie ein Kommunikationsnetzwerk und verbreitet stetig lebenswichtige Informationen vom Gehirn bis in die kleinste Zelle in jeden Winkel des Körpers. Damit alle Körperfunktionen reibungslos verlaufen, müssen die Bahnen frei sein.  Allerdings kann der Informationsfluss durch Fehlstellungen der Wirbelkörper (Subluxationen) gestört sein. Schmerzen und Krankheiten können sich bemerkbar machen. Diese Störungen sollten durch chiropraktische Griffe behoben werden, damit der Fluss der Botenstoffe wieder gewährleistet ist, wenn Physiotherapie oder Osteopathie nicht greift.

Unterwasserlaufband
Aquatraining für den Hund

Die Hundehydrotherapie ist eine von Tierärzten geschätze Therapie im Hinblick auf orthopädische, neurologische und muskuläre Erkrankungen. Sie bietet eine weitere Möglichkeit Ihren Hund zu behandlen.

 

Welche Ziele werden beim Training im Unterwasserlaufband erreicht?

  • Schmerzreduktion durch den Auftrieb des Wassers (Gelenke werden entlastet)

  • mehr Bewegungsfreude und Wohlbefinden

  • schnellere Regeneration nach Operationen

  • degenerative Prozesse werden verlangsamt, z. B. bei Arthrose

  • Muskelkraftausdauer

  • Muskelaufbau

  • Lymphdrainage

  • Gangbildschulung

  • Propriozeptives Training

  • Koordinationsschulung

  • Neurologische Schulung

  • Herz-Kreislauftraining

  • Gewichtsreduktion

  • Leistungssteigerung

Was bewirkt Physiotherapie?

  • Befreiung/Linderung von Schmerzen

  • Unterstützung des Stoffwechsels und der Durchblutung

  • Steigerung von Ausdauer und Kraft

  • Schulung von Koordination und Beweglichkeit

  • schnellere Rehabilitation post operativ

  • Lösen von Läsionen und Verklebungen

  • Verbessern/Beheben von neurologischen Problemen

  • Entspannung

  • Bewegungserhaltung

  • Unterstützung des Lympathischen Systems

  • Erhaltung der Lebensfreude

  • u.v.m.

Indikation

  • nach Operationen

  • Hüftgelenksdysplasien (HD)

  • Ellenbogengelenksdysplasien (ED), wie OCD, IPA, FPC

  • Arthrose

  • Bandscheibenvorfall

  • Cauda-Equina-Kompressions-Syndrom

  • Wobbler-Syndrom

  • Sehnenentzündung

  • Spat

  • Gallen

  • Neurologischen Störungen

  • Kreuzbandriss

  • Patella-Luxation/Fixation

  • Kissing spines

  • Gewichtsreduktion

  • Muskelaufbau und Pflege bei Sporttieren und geriatrischen Patienten

  • Spondylose

  • Wundheilungsstörungen

  • Lymphödeme

© 2020 Tierphysio Hattingen